Valve Force – the next generation of Dance – Music
Die Electribe-Serie, das sind jene definitiven Dance-Tools, die einen neuen Standard begründet haben. Wen wundert’s: die Klangerzeugung, die Pattern-basierte Programmierung und die Bedienoberflächen mit unzähligen Reglern sind einfach Spitze. Musiker, DJs und Produzenten verwenden sie täglich, weil man damit in kürzester Zeit brandgefährliche Tracks erstellen kann.
Der ELECTRIBE MX und ELECTRIBE SX läuten eine neue Electribe-Ära ein, handelt es sich doch um leistungsstarke Dance-Musikprodukte für alle Fälle – die Aufnahme neuer Parts und den mitreißenden Live-Einsatz. Schon allein das schicke Metallgehäuse lädt zum Schrauben und Fummeln ein. Und damit man allzeit den Überblick behält, ist ab sofort auch ein beleuchtetes Display am Start.
Zur vertrauten Step-Time/Realtime-Bedienoberfläche gesellen sich außerdem ein neuer Ribbon-Controller und ein Schieberegler. Außerdem gibt es mehr Effekte, mehr MotionSequenzen und mehr Pattern – eben mehr Spaß. Da darf natürlich auch ein amtliches Filter (Low Pass, High Pass, Band Pass oder Band Pass Plus) nicht fehlen.
Intern lassen sich bis zu 256 selbst programmierte Pattern speichern. Diese können miteinander kombiniert werden, man kann bestimmte Schritte stummschalten und sogar Reglerbewegungen aufzeichnen – und fertig ist einer der 64 intern speicherbaren Songs. Damit man schon gleich nach dem Auspacken in Fahrt kommt, enthalten beide Teile WerksPattern in so unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wie House, HipHop, R&B, Electronica, Drum’n’Bass, Techno, Trance usw.: 196 im ELECTRIBE MX und 128 im ELECTRIBE SX. Dank Last StepFunktion können auch „krumme” Taktarten verwendet werden. Die am häufigsten benötigten Pattern können zu Pattern Sets zusammengefasst werden und stehen dann auf Abruf bereit. Außerdem können Daten auf SmartMedia™-Karte gespeichert und von dort geladen werden.
Übrigens sind auch Audio-Eingänge vorhanden, welche die Bearbeitung externer Signale mit den Filtern und Effekten des Gerätes erlauben. Auch ausgangsseitig stehen ab sofort zwei zuweisbare Buchsen zur Verfügung. Die Regler und Taster auf der Frontplatte bieten Zugriff auf alle wichtigen Sound-Parameter, so dass du auch in Echtzeit schrauben und die wildesten Klangverbiegungen fabrizieren kannst – richtig analog und fett.
ELECTRIBE MX: Superfette MMT-Synthese Der ELECTRIBE MX enthält einen der leistungsfähigsten Synthesizer der Welt und bietet deshalb alles, was man für fette und ätzende Dance-Musik braucht: 9 (neun!) Schlagzeugparts, fünf Synthesizerparts und ein Akzentpart für dynamische Variationen der Drums und Synthis. Macht insgesamt 16 Parts!
Die neue MMT-Synthese (Multi Modeling Technology) beruht auf 16 verschiedenen Oszillatoralgorithmen mit dem Besten, was die analoge Welt je hervorgebracht hat, aber auch mit Modellen additiver Verfahren, PCM, einer Akkorderzeugung, Unison, Kombinationen, Wave Shaping, Formantverbiegungen usw. Die PCM-Abteilung enthält 207 Schlagzeug-Sounds (PCMSamples) und 76 Synthiklänge, die man nur aufzurufen braucht, um damit arbeiten zu können. Von druckvollen Kicks und Snares bis hin zu überzeugenden Orgelklängen – es ist einfach alles da. Externe Audiosignale können mit dem Kammfiltermodell bis zur Unkenntlichkeit entstellt und dann mit den internen Filtern und Effekten zu völlig neuen Sounds umgepolt werden.
Der neue „Drive”Parameter des Filters sorgt für jene typische Filterübersteuerung, die man nur auf AnalogGeräten findet. Das sorgt für noch mehr Biss in den sengenden Synthi-Sounds. Alle Parts können ausgiebig mit einem LFO und einer Hüllkurve (EG) bearbeitet werden. Auch hier sind deiner Fantasie übrigens kaum Grenzen gesetzt.
Zwei Röhren sorgen für analoge Wärme Nicht weniger genial ist die Valve Force-Schaltung, die deinen Sounds den letzten Schliff gibt. Sie sorgt für eine Wärme und Direktheit („Reinwürgen”), die man nur mit analogen Röhrenschaltungen hinbekommt. Mit dem Gain-Regler bestimmst du, wie stark das Ausgangssignal „angeröhrt” und natürlich wie viel „Schmutz” deinen Tracks zugemischt wird.
Drei Stereo-Effektprozessoren Die beliebten Electribe-Effekte wurden ebenfalls aufgewertet und präsentieren sich nun als Multi-Effekttrio. Für jeden Part kann der Hinwegpegel zu diesen drei Effekten eingestellt werden. Und wenn’s so dreckig wie gegroovt sein soll, verschaltest du die drei Effekt über die ChainFunktion ganz einfach in Serie – mal sehen, was dann passiert… Jeder der drei Prozessoren bietet 16 Effekttypen, darunter Altbewährtes wie Reverb, Delay, Flanger und Chorus, aber auch neuzeitliche Dinge wie synchronisierbare Delays, „Talking Modulator”, „Grain Shifter”, „Decimator” usw., bei denen der Name bereits Programm ist. Die Einstellungen der Effekte werden jeweils im gerade gewählten Pattern gespeichert.
Genialer Arpeggiator, Ribbon Controller und Regler Mit dem Ribbon Controller und dem Schieberegler kann man den vielseitigen Arpeggiator „rubbelnd” und „schiebend” in Echtzeit beeinflussen. Diese Spielhilfen können aber auch für die Eingabe von Pattern-Daten verwendet werden. Wähle einen Synthi-Part und eine Notenskala bzw. spiele mehrere Noten gleichzeitig und beeinflusse mit dem Ribbon Controller die Dauer jener Noten. Bewege den Regler hin und her – und schon entstehen neue Phrasen. Im Falle eines DrumParts werden bei Berühren des Ribbons Noten gespielt, deren Auflösung durch Auf/Ab-Bewegungen variiert werden kann.
(E)Motion-Sequenzen bringen Leben in die Bude „Motion Sequences” sind Aufzeichnungen der in Echtzeit durchgeführten Reglerbewegungen, die gemeinsam mit den Pattern gespeichert werden. Die Electribes bieten gleich zwei Motion Sequence-Typen: Eine Sequenz für die Effektparameter und eine weitere für die Parts. Nach der Aufzeichnung in Echtzeit lassen sich die Werte der einzelnen Schritte sogar noch bis zur Perfektion editieren. Pro Pattern stehen übrigens bis zu 24 solcher MotionSequenzen zur Verfügung.
Echtzeit- und Step-Aufzeichnung der Sequenzen Die 14 Part und 16 Step-Taster des ELECTRIBE MX und ELECTRIBE SX erlauben eine schnelle, intuitive Programmierung neuer Songs. Während der Echtzeitaufnahme wird alles so aufgezeichnet, wie man es spielt. Komplexere Dinge kann man durch Festlegen des Timings, der Tonhöhe und der Dauer der Noten im Step-Betrieb vorbereiten.
Außerdem perfekt synchron Dank der Auto BPM-Funktionen können sich der ELECTRIBE MX und ELECTRIBE SX bei Bedarf in den Takt externer Audioquellen (!) einklinken. Außerdem steht jedoch eine Tap Tempo-Funktion zur Verfügung, während auch die Synchronisation zu einem MIDI Clock-Signal unterstützt wird. |